D1 verschenkt zweiten Tabellenplatz großzügig an Mitstreiter…

D1 verschenkt zweiten Tabellenplatz großzügig an Mitstreiter…

Unglaublich. Der D-Jugend Pokalsieger 2012/2013 legt zum Ende der Saison eine Serie des Grauens hin, verspielt mal eben den so lange belegten zweiten Platz und rutscht ins nichtssagende Mittelfeld der Liga ab. Dabei war die heutige 3:0 Pleite gegen den letztens im Pokalfinale noch geschlagenen Gegner SV Burgaltendorf die wahrlich unnötigste Niederlage der ganzen Saison.

andre fragezeichen

Von Beginn an spielte die D1 dominant und konnte nach den ersten 5 Minuten bereits drei hochkarätige Chancen verbuchen, die leider nicht reingingen. Weiter ging es im Sturmlauf auf das Burgaltendorfer Tor mit Lattentreffer, Pfostenschuss, auf den Torwart schießen, dran vorbei schießen, jede Art von Chance, die sich so bieten kann – und keine ging rein! Der Ball lief gut, die Spieler waren wach, alles sah nach einem guten Spieltag aus. Doch als der Gegner dann einmal in die Richtung des HSV Tors lief, folgte ein unglückliches Foul und dann der Elfmeter gegen uns. 1:0 für Burgaltendorf. Im völlig unnötigen Rückstand ging es in die Pause.

Das Ergebnis konnte ja angesichts dieses Spielverlaufs nicht so bleiben. Dachte man! Also stellte man das System nochmal auf noch offensiver um, spielte mit Libero und ab ging die Post wieder in Richtung Burgaltendorfer Tor. Leider waren die Chancen nun nicht mehr ganz so hochkarätig, dennoch schoss man erneut an den Pfosten und vorbei. Der Ballbesitz war fest in der Hand des HSV. Das System führte allerdings auch zu Kontermöglichkeiten für den Gast und zack – nach einem individuellen Fehler gab es den 2:0 Rückstand als Quittung. Jetzt war die Luft raus und der Frust groß. Am Ende kassierte man noch ein Tor nach einer Ecke. So schlug die D1 sich selbst!

meckern

Bei allem Respekt vor dem Gegner, der heute eiskalt seine Chancen nutzte  – das Spiel hätte wirklich andersrum ausgehen können! Aber es nützt ja nichts. Vor dem letzten Spiel der Saison sollten sich alle Beteiligten noch einmal fragen, ob wir uns wirklich so verabschieden wollen oder ob wir nicht noch einmal alle Kräfte mobilisieren sollten, um noch einmal zu zeigen, dass wir verdient da oben mitgespielt haben.



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