HSV besiegt sich selbst und verliert mit 0:2 beim Tabellenführer TVD Velbert

HSV besiegt sich selbst und verliert mit 0:2 beim Tabellenführer TVD Velbert

Leider hielt das vermeintliche Spitzenspiel nicht die hohen Erwartungen auf Grund der Tabellenplätze beider Mannschaften vor dem Spiel. TVD Velbert konnte zwar mit 2:0 gewinnen, aber der HSV scheiterte mehr an sich selbst als an dem schwachen Tabellenführer.

Pech für den Heisinger SV bereits vor dem Spiel. Dominic Reichardt (Sprunggelenk) und Erdinc Balaban (Muskelfaserriss) waren verletzungsbedingt nicht einsatzfähig. Bereits in der 17.Minute musste auch Thorsten Stamm das Spiel verletzungsbedingt verlassen und in der 71.Minute traf es auch noch Parim Vladi.

Trainer Herbst musste also vor dem Spiel und während des Spiels die Mannschaft kräftig umbauen, standen ihm doch fast nur Stürmer zur Verfügung. Leider zeigte sich, dass die Ausfälle von mehreren Stammspielern nicht so ohne weiteres ausgeglichen werden können. Der zweite Anzug ist noch überfordert. Lediglich der eingewechselte Jugendspieler Tim Beckmann nutzte seine Chance und setzte erfreuliche Akzente. Man sollte ihn einmal in einem kompletten Spiel testen.

In der ersten Halbzeit war der HSV optisch überlegen, aber vor dem Tor versagten die Nerven. Pech hatte Erhan Azatoglu mit einem Lattentreffer bereits in der 1. Spielminute. Während des gesamten Spiels war Erhan Azatoglu der einsatzfreudigste HSV-Stürmer. Kai Franke und Christian Hobucher vergaben jeweils Großchancen zur Führung.

In der zweiten Hälfte merkte man Velbert an, dass man das Spiel nicht gänzlich aus der Hand geben wollte. In der 50. Minute ging der TVD dann sogar mit 1:0 in Führung. Ein Freistoß landete ohne weitere Berührung im Heisinger Tor. Nun liefen die Heisinger den vielen verpassten Gelegenheiten hinterher. TVD verteidigte geschickt und wartete auf Konter. Ein langer Ball in die Spitze (wo war die HSV Abwehr?) besiegelte in der 66. Minute die Niederlage. Gefährlich wurde es vor dem Velberter Tor nur nach Freistößen von Jens Szunyog. In der 78.Minute hatte er Pech mit einem Lattentreffer.

Der Schiedsrichter hätte heute durchaus Hilfe von Linienrichtern gebrauchen können. Einige Entscheidungen auf beiden Seiten waren manchmal sehr unglücklich. Unverständlich, dass der Gastgeber in so einem wichtigen Spiel das Geld sparen wollte.
Bei nunmehr 9 Punkten Rückstand und nur noch vier Spielen kann der HSV nun für die neue Saison in der Bezirksliga planen. Es wird sicherlich für die Verantwortlichen nicht leicht, wieder eine Mannschaft zu formen. die um den Landesligaaufstieg mitspielen kann. In dieser Saison war mehr drin als ein 5.Tabellenplatz.

Wolfgang Penders



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